• Eric Pörsel

FSV vs. Sportfr.-Süd 28.04.12

Kämpferische Leistung nicht belohnt

Unter der Saharasonne spielten wir Samstagvormittag auf unserem Saharaplatz gegen die Mannschaft von den Sportfreunden Süd. Das Spiel stand vor allem unter dem Motto der Wiedergutmachung der Pleite gegen VTB II. Spürbar energisch ging unser Team zu Werke und konnte zumindest in Zweikämpfen etwas Selbstvertrauen tanken. Doch bevor wir uns eine erste Großchance erarbeiten könnten, schauten wir erneut in die Röhre, als sich der beste Südler körperbetont aber fair an der Grundlinie durchsetzte, unseren Torwart austanzte und einschob. Diesen Rückschlag zu verdauen, fiel der Mannschaft, die mit den hitzebedingten häufigen Wechseln sehr gut zurecht kam, sichtlich schwer. Dennoch kamen wir mit den unter der Woche trainierten Bällen über die außen zu Torabschlüssen. Die beste Chance über diesen Weg hatte Manuel, der für sein junges Alter eine sehr gute Leistung zeigte. Er wurde jedoch, wie so oft, abgeblockt. Doch mit ihrer zweiten Chance erzielte die Manschaft vom Harthwald das 0:2. Ein hoher Ball in den Strafraum wurde per Kopf nicht haltbar verlängert. Dies sorgte für einen Knick in der Mannschaft, doch auch durch eine starke Grätsche von Toni nach einer unglücklichen Aktion Sebastians, vergrößerte sich der Rückstand bis zur Pause nicht mehr. Dort wurde der Mannschaft nochmal Mut gemacht, schließlich war es die kämpferische Leistung, die wir uns wünschten. So schafften wir es, den Gegner in der zweiten Halbzeit in der eigenen Hälfte lange Zeit festzutackern. Nach gut 40 Minuten dann konnte Jannek mit einem Drehschuss von der Strafraumgrenze auf 1:2 verkürzen. Das gab unserer Mannschaft Auftrieb für die restliche Zeit und in der letzten Minute auch die Chance auf den hochverdienten Ausgleich. Doch die Eingabe Bens von der rechten Seite erreicht Lilly nicht mehr ganz. Zu allem Übel konnte der Genger aus dem daraus resultierenden Gegenangriff frei vor Sebastian das 1:3 erzielen. Das Spiel wurde danach nicht mehr angepfiffen.

Fazit: Insgesamt bot sich dem neutralen Zuschauer ein gutes Spiel, in dem wir durch großen Kampf vor allem in Halbzeit zwei durchaus überzeugten, der Gegner jedoch gnadenlos effizient die Tore machte. Somit verbietet es sich von verdient oder unverdient zu reden. Respekt haben sich an diesem Tag beide Mannschaften für ihre Leistungen erarbeitet, leider gelingt es uns erneut nicht, uns selber zu belohnen.

Es spielten mit: Sebastian Fischer, Lilly Freitag, Jannek Köhler, Clemens Morgenstern, Benjamin Iwaszkiewicz, Toni Hartung, Martin Fischer, Manuel Säng, Ben Burkhardt

Autor: Marco Ullrich

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